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Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Institut für deutsche Literatur

Hannes Hacke

Vita | Arbeitsschwerpunkte | Ausstellungen, Publikationen, Vorträge
Foto
Name
Hannes Hacke
E-Mail
hannes.hacke (at) hu-berlin.de

Einrichtung (OKZ)
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät → Institut für deutsche Literatur → Ältere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Literatur des hohen Mittelalters
Sitz
Hausvogteiplatz 5-7 , Raum 0435
Telefon
(030) 2093-70682

 

EN


 

Hannes Hacke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der interdisziplinären Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität an der Humboldt Universität zu Berlin.

Er ist Kulturanthropologe und seine Forschungsinteressen umfassen die Präsentation von Sexualität in Museen sowie Sammlungen zur Sexualitätsgeschichte, mit besonderem Fokus auf queere Sexualitäten und LSBTIQ Geschichte. Im Rahmen eines fünfjährigen Drittmittelprojektes forscht er derzeit zur Kunstsammlung der jüdischen Mäzenin Naomi Wilzig, die 2005 ihr eigenes Museum gründete. Zu seinen Aufgaben gehört die digitale Dokumentation der mehr als 4000 Objekte umfassenden Sammlung, das Kuratieren von Ausstellungen, sowie die Entwicklung von Formaten der objektbasierten Lehre in Kooperation mit Berliner Museen.

Im Rahmen des Projektes kuratierte er 2018 gemeinsam mit dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge die Ausstellung „Erotik der Dinge - Sammlungen zur Geschichte der Sexualität“, die 2019 in die USA wanderte.

In seiner Promotion am Center for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH) an der Humboldt-Universität beschäftigt er sich mit der Geschichte des Ausstellens von LSBTIQ-Geschichte in Berliner Museen. Er erforscht, wie Museen in Berlin dazu beigetragen haben, LSBTIQ Identitäten und Geschichte sichtbar zu machen und wie temporäre Ausstellungen institutionalisierte Heteronormativität in Frage stellen können. Seinem besonderem Interesse gelten Geschichtsausstellungen als Medium für die Artikulation von LSBTIQ Identitäten.

Hannes Hacke hat Europäische Ethnologie und Gender Studies an der Humboldt Universität studiert und war von 2014 bis 2017 wissenschaftlicher Volontär am Schwulen Museum. Er ist Mitbegründer des Netzwerks Museen Queeren Berlin.