Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Institut für deutsche Literatur

Prof. Dr. phil. Charlotte Kurbjuhn

Foto
Name
Prof. Dr. phil. Charlotte Kurbjuhn
Status
Gastprofessor/in
E-Mail
charlotte.kurbjuhn (at) hu-berlin.de

 

Zu beachten ist:

 

  • Arbeiten aus früheren Semestern werden nur bis einschließlich 15. Mai 2019 angenommen.
  • Für den zweiten Pfüfungszeitraum WS 2018/19 ist der 31. Juli 2019 der letzte Abgabetermin.
  • Abgabetermin für alle Arbeiten des Sommersemesters 2019 ist ausnahmslos ebenfalls der 31. Juli 2019.

 


Beruflicher Werdegang

aktuell

(ab WS 17/18)

Vertretung der Professur für Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Prof. Dr. Steffen Martus) 

Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Unversität zu Berlin

Oktober 2012 bis September 2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Oktober 2016 bis September 2017)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt B 12 Funktionen und Faktoren der Pluralisierung von Antike in der deutschen Lyrik (1700 bis 1770) (Leitung: Prof. Dr. Steffen Martus; UP 1) im SFB 644 „Transformationen der Antike“; Lehrtätigkeit am Institut für deutsche Literatur (März 2013 bis September 2016)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Oktober 2012 bis Februar 2013)

Januar 2012 bis August 2012 Forschungsreferentin im Stabsreferat Forschung und Bildung der Klassik Stiftung Weimar
Dezember 2010 Promotion an der HU Berlin: „Eine Spur auf dem Grunde der Einbildungskraft“ – Zur Geschichte der ästhetischen Denkfigur ‚Kontur‘. Betreuer: Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Prof. Dr. Lothar Müller
2008 - 2012 Lehrbeauftragte am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2007 - 2010 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
September 2006

Magister Artium an der FU Berlin in den Fächern Neuere deutsche Literatur, Lateinische Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft - Thema der Magisterarbeit: „Poetologische Verwandtschaften: Kafka und Kleist“.

2002

Tutorin am Seminar für Klassische Philologie der Universität Heidelberg
2000 - 2006

Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Lateinischen Philologie und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Basel, Paris, FU Berlin

Winter 1999

Studium an der Università per Stranieri di Siena: Italienische Sprache sowie Kurse zur Kunstgeschichte Sienas und zur Geschichte des italienischen Films (Trimesterkurs)

Sommer 1999

Abitur am Schiller-Gymnasium Hameln

 


 

Stipendien und Auszeichnungen

2016/2017 Ausgewählte Teilnehmerin des ProFiL-Mentoring-Programms der drei Berliner Universitäten zur Führungskräfteentwicklung in der Wissenschaft
2012 Scherer-Preis (Nachwuchspreis für Germanistik) für die Dissertation
2010/2011 Weimar Stipendium („Weimar Award“) der Klassik Stiftung Weimar – Thema: Zur Rolle Karl Ludwig von Knebels bei der Entstehung der ‚klassischen‘ deutschen Elegie
2007-2010 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
2001-2006 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

 


 

Forschungsschwerpunkte

Habilitationsprojekt zur Literatur der Rache: Eskalation und Regulierung von Gewalt im deutschsprachigen Drama 1780 - 1936

Literatur des 18. Jahrhunderts von der Frühaufklärung bis zur "Goethezeit"/Romantik

Identitätspolitik literarischer Institutionen; Literatur und Museum/kulturelles Erbe und 'kulturelle Identität'

Literatur und Bildende Kunst

Antiketransformation und künstlerischer Wissenstransfer im europäischen Kontext (18./19. Jahrhundert)

 


 

Publikationen

Monographie:

Kontur. Geschichte einer ästhetischen Denkfigur. Berlin: Walter de Gruyter, 2014 (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte; Bd. 81), 793 S.

- nochmals als Paperback: Berlin, Walter de Gruyter, 2017.

 

Mitherausgeberschaft:

Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. gemeinsam mit Peter-Henning Haischer, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016 (= Wieland im Kontext. Oßmannstedter Studien | Oßmannstedter Texte, Bd. 2).

Topographien der Antike in der literarischen Aufklärung, hg. gemeinsam mit Steffen Martus und Annika Hildebrandt, Bern u.a. 2016 (= Publikation zur Zeitschrift für Germanistik, Bd. 30).

Zeitschrift für Germanistik NF XXVII (2017), H. 1. Schwerpunkt: Neu aufgelegt: Editoriale Aneignungen literarischer Werke im 18. Jahrhundert, hg. v. Steffen Martus, Gastherausgeber: Charlotte Kurbjuhn und Carlos Spoerhase.

 

Aufsätze

Hinter Glas: Imaginationen des modernen Hauses in utopischen Romanen Paul Scheerbarts und frühen Architekturentwürfen Bruno Tauts (erscheint in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXX (2020), H.1, hrsg. von Christiane Holm und Ulrike Vedder)

Der Auftritt des Rächers bei Schiller und Kleist als Auftritt der Moderne (erscheint in: Kleist-Jahrbuch 2019)

Grabbes Anti-Orestie? Verlaufsdynamiken der Rache in Herzog Theodor von Gothland, in: Grabbe-Jahrbuch 2018, S. 9-30.

Zwischen Naturkunden und Nerd-Ecke: Gelesene Literatur in Graphic Novels; in: Steffen Martus/Carlos Spoerhase (Hg.): Gelesene Literatur. Populäre Lektüre im Zeichen des Medienwandels. Text + Kritik-Sonderband, XII/2018, S. 96-110.

Der lyrische Gattungsdiskurs in der „Allgemeinen Theorie der schönen Künste“, in: Elisabeth Décultot/Jana Kittelmann/Philipp Kampa (Hg.): Johann Georg Sulzer – Aufklärung im Umbruch. Hg. unter Mitarbeit von Aleksandra Ambrozy. Berlin/Boston 2018 (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Bd. 60), S. 178–209.

Hans Baldung Grien mit Tonspur: Thomas Klings „animierter farbholzschnitt von 1510“; in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge XXVII (2017), H. 3. Schwerpunkt: Alte Meister – Malerei in Literatur, hg. v. Constanze Baum und Alexander Košenina, S. 557–578.

Winckelmann exzerpiert um sein Leben, singt lutherische Lieder und wird glücklicher als der Großmogul. Sprach- und Stilideale im Werdegang eines "klassischen" Autors, in: Winckelmann. Moderne Antike. Hg. v. Elisabeth Décultot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Claudia Keller, Thorsten Valk, Bettina Werche. München 2017 (Ausst.-Kat. Weimar), S. 53-65.

Knebels Autonomie. Elegien und Epikureismus im klassischen Weimar (1798-1800), in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, Bd. 60, 2016, S. 243-275.

Preußische Leistungsschau: Bernhard Rode illustriert Karl Wilhelm Ramlers Gedichte, in: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. v. Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016, S. 473-538.

[gemeinsam mit Peter-Henning Haischer:] Zur Geschichtlichkeit der Buchgestaltung. Im Dialog mit dem Typographen Friedrich Forssman, in: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. v. Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016, S. 1-12.

[gemeinsam mit Peter-Henning Haischer:] Faktoren und Entwicklung der Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, in: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. v. Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016, S. 13-94.

[gemeinsam mit Steffen Martus:] Ästhetische Transformationen der Antike: Der "Tempel der wahren Dichtkunst" und die "Freundschaftlichen Lieder" im Kontext Halles, in: Topographien der Antike in der literarischen Aufklärung, hg. v. Annika Hildebrandt, Charlotte Kurbjuhn und Steffen Martus, Bern u.a. 2016, S. 233-267.

Vom Physiognomischen Fragment zum Röntgenatlas: Invasive Visualität bei Thomas Mann, M. Blecher, Thomas Kling und Durs Grünbein, in: KulturPoetik, Bd. 16, 2016, Heft 2, S. 227-252.

Zur konstruierten Zeitlichkeit fremder Dinge und gefälschter Sammlungen, in: Präsenz und Evidenz fremder Dinge im 18. Jahrhundert, hg. v. Birgit Neumann. Göttingen: Wallstein, 2015 (= Das achtzehnte Jahrhundert, Supplementa Bd. 19), S. 252-274.

Symposien und Hetärenkultur: Imaginationen antiker Geselligkeit um 1800, in: Riskante Geselligkeit. Spielarten des Sozialen um 1800, hg. v. Günther Oesterle und Thorsten Valk. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015, S. 73-98.

Meyer in Mantua. Zur Faszinationsgeschichte Giulio Romanos, in: Johann Heinrich Meyer: Kunst und Wissen im klassischen Weimar, hg. v. Alexander Rosenbaum, Johannes Rößler und Harald Tausch. Göttingen: Wallstein, 2013, S. 91-117.

‚Kehrseiten‘ Siziliens um 1800: Hinter Vorhängen, Leichentüchern und Buchattrappen; in: Dreckige Laken. Die Kehrseite der ‚Grand Tour‘, hg. v. Joseph Imorde und Erik Wegerhoff. Berlin: Wagenbach, 2012, S. 101-121.

Zur konstitutiven Rolle der Metaphern „Umriss“ und „Kontur“ bei der Genese der deutschsprachigen Kunstliteratur. Entwurf einer Ikonologie; in: Tropen und Metaphern im Gelehrtendiskurs des 18. Jahrhunderts, hg. v. Elena Agazzi. In Zusammenarbeit mit Ulrike Zeuch unter Mitwirkung von Guglielmo Gabbiadini. Archiv für Begriffsgeschichte, Sonderheft 10 (Jg. 2011), S. 119-130.

Konturen – Zur Geschichte einer ästhetischen Denkfigur zwischen Klassik und Moderne (Winckelmann, F. und A. W. Schlegel, Keller, Rilke); in: Jahrhundert(w)ende(n). Ästhetische und epochale Transformationen und Kontinuitäten 1800/1900, hg. v. Julia S. Happ. Berlin: LIT Verlag, 2010, S. 93-114.

 

Katalogartikel

Katalogartikel im Ausstellungskatalog "Winckelmann. Moderne Antike", hg. v. Elisabeth Décultot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Claudia Keller, Thorsten Valk, Bettina Werche. München: Hirmer, 2017 (Ausst.-Kat. Weimar):

„Winckelmanns Beschreibung“ [des Torso vom Belvedere], S. 166.

„Mordakte zu Winckelmanns Tod“ und „Winckelmanniana (Johann Joachim  Winckelmann, Christian von Mechel, Paulus Usteri, Johann Friedrich Reiffenstein)“, S. 211-213.

Katalogartikel im Ausstellungskatalog Weimarer Klassik – Kultur des Sinnlichen, hg. v. Sebastian Böhmer, Christiane Holm, Veronika Spinner und Thorsten Valk. Berlin: Deutscher Kunstverlag, 2012 (Ausst.-Kat. Weimar):

„Gips-Abguss der ‚Juno Ludovisi‘“  (zusammen mit Thorsten Valk), S. 206f.

„Graviertes Glas der Levetzow-Schwestern“ (Goethes „Levetzow-Glas"), S. 304f.

„Titelkupfer“ (zu Karl Ludwig von Knebels Properz-Übersetzung nach einer Gemme Goethes: Amor mit den Waffen des Herkules), S. 48f.

Artikel im Begleitbuch der Dauerausstellung im Goethe-Nationalmuseum (Lebensfluten – Tatensturm. Hg. v. Wolfgang Holler, Gudrun Püschel und Bettina Werche. Weimar 2012):

„Verlassen und vereinigen. Schwierige Liebschaften in Goethes literarischem Werk“, S. 139-141.

 „Zettelgen und Zeichnungen. Goethes Weimarer Liebeszeichen“, S. 142-145.

          „Chiffrenbriefe. Goethes Doppelschrift“, S. 146f.

„Medusa Rondanini. Die Ästhetik der Gewalterfahrungen um 1800“, S. 88f.

 

Kleine Beiträge und Rezensionen

Alle gegen Einen, Einer gegen Alle [Kurzessay über Heinrich von Kleists "Michael Kohlhaas] in: Außer sich. Spielzeitheft des deutschen Theaters Berlin 2019/20, S. 126-128.

Art. „Kontur", in: Der Neue Pauly. Supplemente, Bd. 13: Das 18. Jahrhundert. Lexikon zur Antikerezeption in Aufklärung und Klassizismus, hg. v. Joachim Jacob und Johannes Süßmann. Stuttgart: Metzler, 2018, Sp. 435-442.

Blogbeitrag für den Blog der Klassik Stiftung Weimar: Rudolf Riege - Bauhausschüler auf Abwegen

Blogbeitrag für den Blog der Klassik Stiftung Weimar: Wolfspelz, Strohhut, Lederhose: Ein Blick in Winckelmanns Reisekoffer

Blogbeitrag für den Blog der Klassik Stiftung Weimar: Amor in Weimar

Autorreferat: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, in: Mitteilungen der Winckelmann-Gesellschaft 78/2016, hg. v. Eva Hofstetter und Markus Käfer, S. 78-81.

Literatur - Bilder. Johann Heinrich Ramberg als Buchillustrator der Goethezeit, hg. v. Alexander Košenina. - In: Zeitschrift für Germanistik, Bd. 24 (2014), 2, S. 398-402.

Johann Joachim Winckelmann: Schriften und Nachlaß, Bd. 4,5, Statuenbeschreibungen, Materialien zur „Geschichte der Kunst des Alterthums“, Rezensionen. - In: Zeitschrift für Germanistik, Bd. 24 (2014), 1, S. 155-157.

Wieder abgedruckt in: Mitteilungen der Winckelmann-Gesellschaft 76/2014, hg. v. Eva Hofstetter und Markus Käfer, S. 65-68.

Autorreferat: Kontur. Geschichte einer ästhetischen Denkfigur, in: Mitteilungen der Winckelmann-Gesellschaft 76/2014, hg. v. Eva Hofstetter und Markus Käfer, S. 78-81.

 


Sonstiges

Blogbeiträge für den Blog der Klassik Stiftung Weimar von Studierenden meines Seminars "Texte im Museum: Archäologie erzählen" zur Winckelmann-Ausstellung, Sommersemester 2017

Mitglied des Arbeitskreises zur Jahresausstellung der Klassik Stiftung Weimar (2017) zum dreihundertsten Geburtstag Johann Joachim Winckelmanns (1717 - 1768): „Winckelmann. Moderne Antike“