Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Institut für deutsche Literatur

Vergangene Projekte

Abgeschlossene Projekte der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Modell-Projekt AIDS-Archiv

Mit dem Modellprojekt Aids-Archiv schafft unsere Forschungsstelle in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek im Grimm-Zentrum eine Grundlage für den Aufbau einer Sammlung zur Kulturgeschichte von HIV/Aids. Zu diesem Zweck ergänzt sie die Bestände im Haeberle-Hirschfeld-Archiv zur Aids-Politik durch eine komplementäre Auswahl von Vor- und Nachlässen.

Datum: 02.03.2020

Digitalisierung der Zeitschrift Der Eigene

In Zusammenarbeit mit dem Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität und dem Schwulen Museum Berlin digitalisiert unsere Forschungsstelle die Berliner Kunst- und Kulturzeitschrift Der Eigene: Ein Blatt für männliche Kultur, um sie der Forschung online öffentlich zugänglich machen.

Datum: 02.03.2020

Aus dem Museum der Leidenschaften. Sammlungen zur Kulturgeschichte der Sexualität von Magnus Hirschfeld (Berlin, 1919–1933) und Naomi Wilzig (Miami, 2005–2015)

Unsere Forschungsstelle erarbeitete im Rahmen eines von der Exzellenzinitiative der HU geförderten Projekts mit Nachwuchswissenschaftler_innen eine Ausstellung mit dem Titel „Aus dem Museum der Leidenschaften. Sammlungen zur Kulturgeschichte der Sexualität von Magnus Hirschfeld (Berlin, 1919–1933) und Naomi Wilzig (Miami, 2005–2015)“. Ziel ist ein Vergleich der Sammlungen Magnus Hirschfelds und des World Erotic Art Museum.

Datum: 02.03.2020

Hirschfelds Testament

Verfasst in Form eines Tagebuchs, bietet das Testament von Magnus Hirschfeld Aufschluss über die letzten Jahre seines Wirkens und seine Bemühungen das Erbe zu sichern. Es dokumentiert seine Weltreise und seinen Aufenthalt im Exil in Österreich, der Schweiz und Frankreich bis hin zu seinem Tod 1935.

Datum: 02.03.2020

Hirschfelds Vermächtnis: Erschließung der Stiftungsakten

Als Magnus Hirschfeld 1919 mit der Errichtung einer Stiftung die Grundlage für das von ihm begründete Institut für Sexualwissenschaft schuf, verfügte er: „Für den Fall, dass die Stiftung […] aufgehoben werden sollte, soll das Stiftungsvermögen an die Universität Berlin oder, falls diese die Annahme ablehnt, an eine andere Hochschule fallen …“ Dieser Fall trat mit der Zerschlagung des Instituts durch die Nationalsozialisten am 6. Mai 1933 ein. Die Berliner Universität schlug damals dieses Erbe aus.

Datum: 02.03.2020